Chor Semiseria

Der Tübinger Chor Semiseria formierte sich 1991 aus einer privaten Initiative und umfasst inzwischen mehr als 50 Sänger/innen. Neben der klassischen Chorliteratur widmet er sich insbesondere selten aufgeführten Werken, zeitgenössischer Musik und Cross-Over-Projekten.
Unter den bisherigen Konzertprogrammen sind besonders die als musikalische Spaziergänge konzipierten Konzerte in der Anlage des Klosters Bebenhausen zu erwähnen. Viel beachtet wurde das Programm Piazzolla meets Jazz mit Musik des argentinischen Tango-Nuevo-Komponisten Astor Piazzolla.
Mit großem Orchester führte der Chor 2007 in der Stiftskirche Tübingen Werke von John Rutter und Francis Poulenc auf; 2008 mit der Ellington Concert Big Band Duke Ellingtons Concert of Sacred Music. Ein außergewöhnliches Projekt war 2010 die Aufführung von Carl Orffs Carmina Burana mit über 150 Mitwirkenden aus dem gesamten Raum Tübingen. Im selben Jahr gab der Chor als Hommage an Friedrich Silcher zu dessen 150. Todestag Konzerte mit eigens für diesen Anlass komponierten und arrangierten Werken Tübinger Komponisten.

2012 konzertierte Semiseria gemeinsam mit dem Raul Jaurena Trio in Horb und Tübingen mit Martin Palmeris Misatango (Misa a Buenos Aires). Im Sommer wurde gemeinsam mit mehr als 150 Sänger/innen und Musiker/innen aus dem Zollernalbkreis erneut die Carmina Burana -diesmal im Hof der Burg Hohenzollern- aufgeführt.

Im Mai 2013 unternahm der Chor eine mehrwöchige Konzertreise nach Argentinien, die Semiseria von Buenos Aires bis nach Tilcara in die Hochanden führte. Auf dem Programm standen die Light Mass von Vytautas Miškinis, die gemeinsam mit dem Rosario Jazz Trio aufgeführt wurde, sowie eine Auswahl klassischer, teilweise neu arrangierter deutscher Volkslieder.