2017 – Mozart Requiem

2017 – Ein lebensbejahendes Requiem

Semiseria kombiniert Mozarts Fragment mit Arvo Pärts “Da pacem” und “Didos Lament”, der Klage der verlassenen Königin aus Purcells Oper “Dido und Aeneas”

Zitate aus dem Artikel im Schwäbischen Tagblatt vom 5.10.2017 (Achim Stricker)

.”.. Semiseria in der Stiftskirche einmal ganz “seria” – nicht in namengebenden “Halbernst”.

…Eine kleinere Chorbesetzung stellte sich im Halbkreis um die ersten Bankreihen des Mittelschiffs herum auf. Die fragile Klanglandschaft aus aufleuchtenden und verlöschenden Tonimpulsen über dunklen Streicherharmonien nahm die rund 700 Zuhörer gleich hinein in eine gedankenvolle meditative Stimmung. Man würde sich noch oft und viel mehr Pärt vom Semiseria-Chor wünschen.”

Danach Leopold Stokowskis Streicherbearbeitung von “Didos Lament”

“Die leise aufgesetzten Tonschritte der Barockmusik in vollem, romantischem Streichorchesterklang, mit schön nachdenklichen Schlüssen.”

Mozartrequiem 

“Die Stimmeinsätze in den Chorfugen konturiert, die Phrasen gegliedert, die Tongebung deutlich artikuliert. (…) Ein großer Vorzug ist der fast hälftige Anteil Männerstimmen, besonders eindrucksvoll in der “Quam olim Abrahae”-Fuge oder im “Confutatis” mit seinen blockhaft wechselnden Frauen- und Männerstimmen.”

Hervorragend das Quartett der Solistin und Solisten

“Hervorragend das Solisten-Quartett (Janina Staub, Sopran; Anna Krawczuk – ein echter Alt mit Tiefe und Volumen; Tenor Jo Holzwarth mit hinreißender Durchschlagskraft; Bass Patrick Zielke mit Posaunen-Timbre): profilierte, charaktervolle Stimmen in potenzierender Spannung zueinander.”